Schlußkommunique
von „Karzar Zanan“ am 8.März 2007
NEIN –
Zur Islamischen Republik
NEIN –
Zum Imperialismus
Die
Schaffung einer anderen Welt ist möglich
Der
8. März ist ein
Symbol der bewussten, intervenierenden und protestierenden Frau über
ihr
Schicksal und ist überdies ein symbolischer Tag der Solidarität und
Kampf der
Frauen gegen alle Formen der Ausbeutung und Ünterdruckung in dieser
Welt.
Zu
diesem Zweck
kommen wir Frauen hier und heute zusammen, um als Vertreter milionen
Frauen in
der ganzen Welt unsere Stimme gegen das mitelalterische und
ausbeuterische
islamische Regime im Iran auf der einen Seite und als Stimme tausender
Kriegsbeschädige Frauen, die im Zuge eines imperialistischen Krieges
von seiten
derjenigen Ländern, die behaupten, dass sie Menschenrechte schützen
z.B. im
Irak und Afghanistan unsere Stimme gegen diese Umstände zu erheben.
Die
jetzigen
Umstände im gesamten Nahen Osten im Zuge der so genannten Neuen
Weltordnung
schürrt Krieg und Vertreibung und begünstigt die Kriegsmächte. Das
Regime der
Islamischen Republik Iran versucht im trüben zu fischen, um dadurch die wakelnden Säulen ihres Regimes zu
festigen.
Wir
haben uns heute
hier versammelt, um schreiend zu sagen, dass 28 Jahre Herrschaft der Islamischen Republik im Iran kein anderes
Ergebnis ausser gesellschaftliche Verwirrungen und -Schäden zu Folge
hatte, wie
z.B. absolute und allgemeine Armut,
Arbeitslosigkeit, Drogenabhängigkeit, Verbreitung von Krankheiten z.B.
AIDS,
Prostitution, Selbsmord, Steinigung von Frauen, Ehrenmorde, kurz
gesagt, die
Vernichtung aller menschlichen Errungenschaften. Die Errungenschaften
des
Regimes der Islamischen Republik Iran aber sind eben:
Ausbeutung, Folter, Vergewaltigung, und die
Hinrichtung vieler Frauen insbesondere
in den 80er Jahren des vergangenen J.h. Wir gedenken an Diese.
Wir
sind hier
versammelt, um zu sagen, dass die Abschaffung aller dieser politischen,
wirtschaftlichen und sozialen Missstände nicht möglich ist, solange das
Regime
der Islamischen Republik im Iran an der Macht ist.
Wir
sind hier
versammelt, um zu sagen,dass der radikale Teil der „Frauenbewegung“ mit
anderen
fortschrittlichen Kräften im Begriff sind, einen sog. 3. Pol zu
gründen. Wir
sind nicht nur gegen Kriege, sondern gegen jede Art von Embargos und
samt-Revolutionen, und gegen jede Art Intervention und Einmischung der
gewalttätigen imperialistischen Kräfte , insbesondere des
US-Imperialismus.
Wir werden mit aller Kraft diese bekämpfen.
Wir
sind hier
versammelt, um zu sagen, dass wir für einen freien Reiseverkehr sind,
für
Scheidungsrecht, für das Recht bei der Auswahl der Kleidung, für das
Recht auf
den eigenen Körper, für das Abtreibungsrecht, gleicher Lohn für gleiche
Arbeit,
für Arbeitslosenversicherung für alle Arbeitsfähigen, für das Recht der
Gründung der freien Arbeiterorganisationen, für die Gleichheit aller in
politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereichen. Wir sind für ein
allgemeines Asylrecht für Frauen, insbesondere für diejenigen Frauen,
die aus
diktatorischen islamischen Ländern stammen und wegen ihres Geschlechtes
benachteiligt werden. Kurz gesagt, wir sind für Befreiung der Frau und
des
Menschen.
Wir
wollen schreien
und sagen, dass wir für die Befreiung des Menschen und die Erreichung
unserer
Forderungen, eine neue, eine andere Welt schaffen wollen.
Eine Welt, in der von Ausbeutung, Folter, Vergewaltigung,
Hinrichtung, Armut, Arbeitslosigkeit, Drogenabhängigkeit, Verbreitung
von AIDS,
Prostitution, Ehrenmord, Steinigung von Frauen keine Spur mehr zu sehen
ist.
Eine Welt, in der Liebe und ein gegenseitiger Respekt vorherrschen,
statt von
Bourgeoisie beherrscht zu werden. Wir glauben, dass die Errichtung
einer
solchen Welt möglich ist, wenn mann die technologischen und anderen
Resourcen
berücksichtigt, die die Welt zur Verfügung hat.
Wir
sind heute hier
versammelt, um zu sagen, dass die Schaffung einer solchen Welt nur mit
Hilfe
einer sozialen Frauenbewegung zu erreichen ist, einer Bewegung, die als
Basis
die Forderungen der Frauen aus den unteren Schichten der Gesellschaft
zu Grunde
liegt. Aus diesem Grunde sind wir auch der Meinung, dass eine
Zusammenarbeit
und Solidarität innerhalb aller sozialen Bewegungen insbesondere der
Arbeiterbewegung nötig ist. Weil die Arbeiterbewegung und die
Frauenbewegung
sich gegenseitig ergänzen und so können sie eine gemeinsame Strategie
entwickeln, um sich aus dem Joch der Ausbeutung und Unterdruckung zu
befreien.
Für die Festigung einer solchen Solidarität und Zusammenarbeit sollten
wir
nicht nur die Arbeiterbewegungen unterstützen, sondern diejenigen
Kräfte
innerhalb der Arbeiterbewegung stärken, die gegen eine patriarchalichen
Weltanschauung sind.
Wir
verurteilen die
Festnahmen der Aktivisten der Frauenbewegung im Iran und fordern deren
sofortige und bedingungslose Freilassung.
Wir
Unterstützen
die Forderungen der Arbeiter bei EDAS (AIRBUS) in Deutschland , und
laden sie
alle ein, in deren Veranstaltungen und Kundgebungen teilzunehem.
Wir
schreien ein
Mal mehr:
NEIN –
Zur Islamischen Republik
NEIN –
Zum Imperialismus
Die
Schaffung einer anderen Welt ist möglich
„Karzar“
Kampf
gegen alle ungleichen Gesetze und die islamischen Strafmaßnahmen,
Den
Haag,
Niederlande, 8. März 2007 (18 Esfand 1385)